Die islamische Welt ist in Aufruhr. Der Westen beschwört die Meinungsfreiheit. Gibt es eine Alternative zum „Kampf der Kulturen“?
Autor: Thomas Schmid
Lateinamerika wählt links. Die neuen Führer wollen unabhängig von den USA sein.
Die Palästinenser wählen in zwei Wochen ein neues Parlament. Alles spricht dafür, dass die islamistische Hamas sie gewinnt. Für den Westen ein Horrorszenario.
Angela Merkel führt zwei Monate nach ihrem Amtsantritt die Beliebtheitsskala deutscher Politiker an. Ihr Stil unterscheidet sich deutlich von jenem ihres sozialdemokratischen Vorgängers Gerhard Schröder.
Vor zehn Jahren wurde in Dayton (USA) ein Frieden für Bosnien-Herzegowina ausgehandelt. Das Land erhielt eine Verfassung, die sich heute als Hindernis für den Weg in die EU erweist.
1991 schlossen Marokko und die Polisario einen Waffenstillstand. Seither ist der Krieg um die Westsahara, die das Königsreich völkerrechtswidrig annektiert hat, auf Eis gelegt. Nun hat die Guerilla ihre letzten 404 marokkanischen Kriegsgefangenen freigelassen – die meisten von ihnen waren rund zwei Jahrzehnte in der Wüste im Westen Algeriens inhaftiert.
Zehn Jahre danach: Die Stadt des größten Massakers in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg sucht verzweifelt nach einer Zukunft
In Haiti herrschen ein Jahr nach der Flucht Aristides Gewalt und Gesetzlosigkeit. Bewaffnete Banden kontrollieren die Städe, Ex-Soldaten weite Landstriche, 6.000 UN-Soldaten sollen die illegalen Verbände entwaffnen.
Srebrenica steht für das schlimmste Massaker in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. 1995 ermordeten bosnische Serben rund 8.000 Muslime. Noch heute ist der Ort des Schreckens von Armut, Arbeitslosigkeit und quälenden Erinnerungen gezeichnet.
Er sieht aus wie Rasputin und malt Bilder wie ein Mystiker: Der Berliner Russe Nikolai Makarow. International bekannt hat ihn allerdings sein zweiter Beruf gemacht.