Die Bektaschi in Albanien pilgern zum Fest auf ihren heiligen Berg Tomorr
Autor: Thomas Schmid
Im Kosovo brennen die Häuser der Serben, Roma und Goraner. Die KFOR kann, die UCK will es nicht verhindern.
Im orthodoxen Priesterseminar von Prizren haben Serben, Roma und auch Albaner Zuflucht gefunden. Sie haben eines gemeinsam: die Angst vor der Rache der Albaner
Kosovska Mitrovica ist eine geteilte Stadt, eine Brücke verbindet den serbischen Nordteil mit dem albanischen Südteil, doch kaum einer getraut sich, sie zu benutzen. Französische Soldaten transportieren albanische Ärzte und eskortieren serbische Kirchgänger von einem Teil in den andern.
Die in Orahovac verbliebenen Serben setzen ihre ganze Hoffnung auf die Ankunft der russischen KFOR-Truppen. In Malisevo traut kein Albaner den Russen.
Der französische Theaterregisseur Armand Gatti macht den deutschen Kernphysiker Werner Heisenberg zum Thema – ausgerechnet in Genf
Ein kleines Städtchen in den Bergen Montenegros ist zum Zentrum einer neuen Unabhängigkeitsbewegung geworden. In Cetinje scheinen sich alle einig zu sein: Montenegro muß aus der jugoslawischen Föderation austreten.
Dass sich im Kosovo keine serbische Stimme gegen die Verbrechen an den Albanern erhob, hat fatale Konsequenzen.
Die südlichste Stadt Montenegros ist mehrheitlich albanisch besiedelt, und deshalb haben sich viele Albaner aus dem Kosovo hierhergerettet. Heute gibt es in der Stadt mehr Flüchtlinge als Einwohner.
Über 75.000 Kosovo-Flüchtlinge leben in Montenegro, in Jugoslawien also, beschützt von der Polizei vor Übergriffen der Armee.