Im orthodoxen Priesterseminar von Prizren haben Serben, Roma und auch Albaner Zuflucht gefunden. Sie haben eines gemeinsam: die Angst vor der Rache der Albaner
Kategorie: Kosovo
Kosovska Mitrovica ist eine geteilte Stadt, eine Brücke verbindet den serbischen Nordteil mit dem albanischen Südteil, doch kaum einer getraut sich, sie zu benutzen. Französische Soldaten transportieren albanische Ärzte und eskortieren serbische Kirchgänger von einem Teil in den andern.
Die in Orahovac verbliebenen Serben setzen ihre ganze Hoffnung auf die Ankunft der russischen KFOR-Truppen. In Malisevo traut kein Albaner den Russen.
Seit dem Abzug der internationalen Beobachter nutzen die Serben die Zeit, um die UCK zu vernichten. Die Albaner erleiden Terror und Vertreibung. Augenschein in der Drenica.
Im zentralen Hochland des Kosovo vertreibt eine Offensive der serbischen Streitkräfte Tausende von Albanern.
In Bukos, einem Dorf im Kosovo, lebten Albaner und Serben friedlich zusammen. Innerhalb einer Woche wurden vier Menschen erschossen. Nun herrscht tiefes Mißtrauen.
Bei Racak verübten serbische Polizisten ein Massaker. Viele Albaner verstecken sich nun, andere wiederum bringen auf Pferdewagen die Toten ins Dorf.
Die serbische Minderheit im Kosovo hat Angst vor einer Zukunft in einem albanisch dominierten Staat.
In der zweitgrößten Stadt des Kosovo benimmt sich seit der Ermordung von sechs serbischen Jugendlichen die Polizei wieder wie eine Besatzungsmacht.
Im Kosovo beerdigen die Albaner die Toten von Weihnachten. Ein Augenschein in den verlassenen Dörfern bei Podujevo.