Im Kosovo brennen die Häuser der Serben, Roma und Goraner. Die KFOR kann, die UCK will es nicht verhindern.
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Im orthodoxen Priesterseminar von Prizren haben Serben, Roma und auch Albaner Zuflucht gefunden. Sie haben eines gemeinsam: die Angst vor der Rache der Albaner
Die in Orahovac verbliebenen Serben setzen ihre ganze Hoffnung auf die Ankunft der russischen KFOR-Truppen. In Malisevo traut kein Albaner den Russen.
Dass sich im Kosovo keine serbische Stimme gegen die Verbrechen an den Albanern erhob, hat fatale Konsequenzen.
Das Volk ist vertrieben, das Land entvölkert. Trotzdem ist die Kosovo-Befreiungsarmee UCK nicht am Ende. Denn jedes zerschossene Haus stärkt die Guerilla politisch. Ihre Führung agiert jetzt schon wie die Regierung eines echten Staates.
Seit dem Abzug der internationalen Beobachter nutzen die Serben die Zeit, um die UCK zu vernichten. Die Albaner erleiden Terror und Vertreibung. Augenschein in der Drenica.
Im zentralen Hochland des Kosovo vertreibt eine Offensive der serbischen Streitkräfte Tausende von Albanern.
Die serbische Minderheit im Kosovo hat Angst vor einer Zukunft in einem albanisch dominierten Staat.
In der zweitgrößten Stadt des Kosovo benimmt sich seit der Ermordung von sechs serbischen Jugendlichen die Polizei wieder wie eine Besatzungsmacht.
Im Kosovo beerdigen die Albaner die Toten von Weihnachten. Ein Augenschein in den verlassenen Dörfern bei Podujevo.