Vor 20 Jahren wählte Haiti den Armenpriester Jean-Bertrand Aristide zum Präsidenten. Er wurde von der Macht geputscht und wieder gewählt. Doch das Regime des linken Befreiungstheologen endete in Chaos und Gewalt
Autor: Thomas Schmid
Der Unternehmer Erich Brammertz wurde vor fünf Jahren in Peru erschossen aufgefunden. Die Polizei stellte Selbstmord fest. Doch nun läuft ein Mordprozess gegen seine Frau, die offenbar die Protektion von Polizei und Justiz geniesst.
In der Schweiz wird am längsten Tunnel der Welt gebaut. Künftig sollen Hochgeschwindigkeitszüge durch 57 Kilometer lange Röhren die Alpen durchqueren
Friedlich marschiert der maskierte Marcos mit den indianischen Führern der Zapatisten auf Mexiko-City
„Guten Tag, Herr Raith, ich möchte Sie gerne kennen lernen, ich bin von der taz und bin gerade in Rom.“
Rebellenführer Marcos wirbt auf einer „Zapatour“ durch Mexiko für die Rechte der Indios – vorläufig sogar mit dem Segen des Präsidenten
Das öffentliche Gezerre um Joschka Fischers linksradikales Ex-Revoluzzertum vernebelt den Verhältnissinn. Vor allem verwischt es die Grenze zwischen dem Traum einer Gesellschaft von Herrenmenschen und Heloten – und dem Traum einer Gesellschaft der Gleichen.
Vor 200 Jahren marschierte der haitianische Sklavenführer Toussaint Louverture in Santo Domingo ein. Bonaparte holte zum Gegenschlag aus und konnte trotzdem nicht verhindern, dass Haiti der zweite unabhängige Staat Amerikas wurde.
Vincente Fox ist der erste Präsident Mexikos seit 71 Jahren, der nicht der „Partei der Institutionalisierten Revolution“ (PRI) angehört. Sein Programm hat zwei Buchstaben
Haiti wählt am Wochenende seinen Präsidenten. Er wird Jean-Bertrand Aristide heissen. Der ehemalige Armenpriester und frühere Präsident kehrt ins Amt zurück. Auf der Karibikinsel geht die Angst vor Schlägerbanden und Killerkommandos um