In Srebrenica üben sich Muslime und Serben nach dem Krieg im schwierigen Miteinander. Der Alltag ist geprägt von Armut und Hoffnungslosigkeit.
Schlagwort: Bosnien
Srebrenica steht für das schlimmste Massaker in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. 1995 ermordeten bosnische Serben rund 8.000 Muslime. Noch heute ist der Ort des Schreckens von Armut, Arbeitslosigkeit und quälenden Erinnerungen gezeichnet.
In den serbisch kontrollierten Gebieten Bosnien-Herzegowinas machen sich Apathie und Resignation breit. Über die Verbrechen der Vergangenheit mag niemand reden, die Träume einer besseren Zukunft sind zerplatzt.